Gesundheit geht durch den Magen

Was wir essen, hat eine Wirkung auf unseren Körper. Nahrung kann uns heilen, Beschwerden lindern und unsere Mitte stärken. Dieses Wissen wird in China seit Jahrtausenden bewusst genutzt und funktioniert auch prima in der österreichische Küche.

Qi und Xue

Die Chinesische Medizin basiert letztlich auf der Vorstellung der Existenz einer Art kosmischen Lebenskraft oder Lebensenergie, des Qi (气, sprich: Tschi). Das Qi ist die treibende Kraft, durch die alles existiert. Stellt man sich Qi als energetische Schwingungen vor, so gibt es Interaktionen und Wechselwirkungen sowohl im geistigen als auch im körperlichen Bereich und somit auch immer Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seinem Umfeld in Form von Gesellschaft und Umwelt.

Qi fließt auf definierten Bahnen – den Leitbahnen oder sogenannten Meridianen – durch den menschlichen Körper und versorgt die Funktionskreise, also die Organe.

Mit dem Qi(气) verbunden strömt auch das Xue (血), welches als Blut oder auch als Säfte bezeichnet wird. Können sowohl Qi (气) als auch Xue (血), also Energie und Blut, harmonisch fließen, so ist der Mensch nach der Lehre der TCM gesund.