Gesundheit geht durch den Magen

Was wir essen, hat eine Wirkung auf unseren Körper. Nahrung kann uns heilen, Beschwerden lindern und unsere Mitte stärken. Dieses Wissen wird in China seit Jahrtausenden bewusst genutzt und funktioniert auch prima in der österreichische Küche.

Yin und Yang

Das Begriffspaar Yin (阴) und Yang (阳) bildet eine der Grundlagen der TCM. Sind Yin und Yang im Lot herrscht Ausgeglichenheit im menschlichen Organismus.

Das Symbol von Yin und Yang stellt das Gleichgewicht (Harmonie) zwischen dem aktiven und dem passiven Prinzip dar. Es sind nicht gegensätzliche, sondern sich ergänzende Begriffe und Kräfte.

In der chinesischen Medizin bezeichnet man alle Gegensätze als Yin und Yang . Yin steht für die Begriffe Dunkelheit, Kälte, Ruhe und passiv; Yang ist das Gegenteil und steht für Helligkeit, Wärme, Bewegung und aktiv. Im Körper ist das Organ (Yin) allein wirkungslos ohne seinen Stoffwechsel (Yang). Ohne das organische Substrat (Yin) kann auch keine Stoffwechselung (Yang) stattfinden. Das Yin enthält wiederum einen Yang-Aspekt und umgekehrt. Die beiden Aspekte bilden eine Gesamtheit. Diese Dynamik zeichnet die Ergänzung und Umwandlung von Yin und Yang aus. Im Zustand der Harmonie überwiegt keine Seite der Aspekte, es besteht ein ausgeglichener Fluss der stetigen Umwandlung.